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Elektrotechnik | Grundlagen der Fachplanung für Wohn- und Nichtwohngebäude

Einleitung
Die Elektroplanung bildet einen zentralen Bestandteil der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) und ist entscheidend für die Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit eines Gebäudes. Wir planen Elektroanlagen für Mehrfamilienhäuser, öffentliche Gebäude und komplexe Bauvorhaben – normgerecht, wirtschaftlich und mit Fokus auf einen dauerhaft sicheren und zuverlässigen Betrieb.

Eine fachgerechte Elektroplanung ist insbesondere bei größeren Wohngebäuden, kommunalen Projekten und anspruchsvollen Bestandsmaßnahmen entscheidend, um technische Risiken zu minimieren und einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.


Klassische Planungsleistungen im Bereich Heizung und Sanitär
Diese beinhaltet u. A. grundsätzlich folgende Planungsleistungen nach der HOAI:
– Leistungsphasen 1–9 (Grundlagenermittlung bis Objektüberwachung)
– Leistungs- und Lastenermittlung
– Netz- und Kurzschlussberechnungen
– Kabel- und Leitungsdimensionierung
– Stromlauf- und Verteilerpläne
– Ausarbeitung wirtschaftlicher und effektiver Trassenkonzepte
– Hausanschlussplanung
– Planung von Niederspannungshauptverteilungen und Unterverteilungen
– Planung von Eigenstromerzeugungsanlagen
– Planung von Mittelspannungsschaltanlagen
– Netzplanung / Planung Stationsbau / Trafostationsplanung
– Definition und Planungsergänzung zu den Schnittstellengewerken
– Erstellung von Schlitz- und Durchbruchsplänen
– Kollisionsplanung mit allen Planungsbeteiligten / Gewerken
– Erstellung finaler Ausschreibungs-Planunterlagen, Stromlauf- und Übersichtspläne
– Erstellung von Ausschreibungen (VOB/C)
– Mitwirkung bei Vergabe und Bauüberwachung
– Bestandsanalysen und Sanierungskonzepte
– Variantenuntersuchungen und Wirtschaftlichkeitsvergleiche


Elektroplanung – sicher und zukunftsfähig

Planungsschwerpunkte
Die Fachplanung Elektrotechnik erfolgt unter Berücksichtigung von:
– DIN VDE Regelwerk
– TAB des jeweiligen Netzbetreibers
– Energieeffizienz
– Versorgungssicherheit
– Lastmanagement
– Elektromobilität
– PV- und Batteriespeichersysteme
– Tatsächlicher Platz- und Aufstellbedarf
– Öffentlich-rechtliche Vorgaben und Einschränkungen
– Wirtschaftlichkeit im gesamten Lebenszyklus

Typische Systeme im Projektgeschäft
– Niederspannungsanlagen
– Mittelspannungsschaltanlagen
– Stationsbau
– Zähleranlagen
– Unterverteilungen
– Beleuchtungsanlagen
– Sicherheitsbeleuchtung
– Photovoltaikanlagen
– Batteriespeicher
– Großanlagen-Batteriespeicherwerke
– Kraftwerksbau
– Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
– Blitzschutz- und Erdungsanlagen
– Telekommunikations- und Datennetze
– Zutrittskontrolle und Videoüberwachung
– Brandmeldeanlagen
– Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
– Sprachalarmierungsanlagen
– Aufzugsanlagen
– Fahrtreppen / Fördertechnik allgemein
– Gebäudeautomation

Worauf es in der Praxis ankommt
– realistische Leistungs- und Lastannahmen
– wirtschaftliche Dimensionierung von Leitungen und Verteilungen
– ausreichende Leistungsreserven für spätere Erweiterungen
– normgerechte Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag
– Selektivität und Betriebssicherheit der Schutzorgane
– wirtschaftliche Leitungsführung
– koordinierte Trassenplanung
– Berücksichtigung elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV)
– frühzeitige Abstimmung mit dem Netzbetreiber
– Berücksichtigung gebäudetechnischer Brandschutz bei der Trassenführung
– Schallschutzmaßnahmen für Trassenquerungen / Elektrische Anlagen
– Beachtung der Modularität
– TAB gerechtes Zählerkonzept
– IEC konforme Schaltschrankplanung


Planung elektrischer Anlagen nach aktuellen Normen

Planung nach aktuellen Regelwerken
Die Planung erfolgt gemäß:
– DIN VDE Regelwerk
– DIN 18015
– DIN 4109
– AMEV
– DIN EN Normen
– TAB des zuständigen Netzbetreibers
– IEC
– DIBt
– RAL RG
– Technische Anschlussbedingungen
– sowie sonstige nationale und europäische Regelwerke

Schwerpunkte der Planung
– bedarfsgerechte Dimensionierung der elektrischen Anlage
– wirtschaftliche Kabel- und Leitungsplanung
– normgerechte Schutzmaßnahmen
– Spannungsfall- und Kurzschlussberechnungen
– Planung von Erdungs- und Potentialausgleichsanlagen
– Überspannungsschutz
– Energieeffizienz
– Schall- und Brandschutzanforderungen
– Planung gem. Vorgaben Feuerwehr
– Berücksichtigung sämtlicher Schnittstellengewerke
– Zukunftssicherheit der Installation

Typische Anlagen
– Niederspannungsinstallationen
– Mittelspannungsschaltanlagen
– Stationsbau / Technikzentralen
– Allgemeine Stromversorgung
– Beleuchtungsanlagen
– Sicherheitsbeleuchtung
– Photovoltaikanlagen
– Batteriespeicher
– Ladeinfrastruktur
– Blitzschutzanlagen
– Erdungsanlagen
– Telekommunikationsanlagen
– Datennetze
– Brandmeldeanlagen
– Zutrittskontrollanlagen
– Videoüberwachung
– Aufzugsanlagen
– Gebäudeautomation


Besonderheiten im Mehrfamilienhaus (MFH)
Die Planung im Geschosswohnungsbau stellt besondere Anforderungen:
– realistische Gleichzeitigkeitsbetrachtungen
– Dimensionierung von Steigzonen und Hauptleitungen
– wirtschaftliche Zählerkonzepte
– Schacht- und Trassenplanung
– Integration in Architektur und Statik
– Brandschutzanforderungen bei Leitungsführungen
– Reserven für spätere Erweiterungen
– Vorbereitung für Elektromobilität und Photovoltaik


Planung im Bestand bei Sanierungen
Sanierungsprojekte erfordern eine differenzierte Betrachtung:
– Einbindung bestehender Elektroanlagen
– Anpassung an aktuelle Normen
– begrenzte Platzverhältnisse
– Modernisierung vorhandener Verteilungen
– Erneuerung veralteter Leitungsanlagen
– Umsetzung im laufenden Betrieb


Schnittstellen und Koordination
Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit:
– Projektsteuerung
– Architektur
– Tragwerksplanung
– Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärplanung
– Brandschutzplanung
– Freianlagenplanung
– Bauphysik
– Versorgungsnetzbetreiber
– Telekommunikationsanbieter
– Örtliche Feuerwehr
– und weiteren Projektbeteiligten
Insbesondere bei komplexen Bauvorhaben ist eine frühzeitige Koordination entscheidend, um
Planungskonflikte, Bauverzögerungen und Nachträge zu vermeiden.


Wirtschaftlichkeit und Lebenszyklus
Neben den Investitionskosten stehen im Fokus:
– Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer
– Energieeffizienz
– Wartungsaufwand
– Erweiterbarkeit
– langfristige Betriebssicherheit
– Zukunftsfähigkeit der Installation


Typische Risiken ohne Fachplanung
Ohne qualifizierte TGA-Planung entstehen häufig:
– überdimensionierte oder unterdimensionierte Anlagen
– unzureichende Leistungsreserven
– Überlastungen von Leitungen und Verteilungen
– Spannungsfallprobleme
– fehlende Selektivität der Schutzorgane
– unzureichender Brand- und Personenschutz
– Mangelhafte galvanische Trennung / Sicherheit
– Konflikte mit anderen Gewerken
– unnötig hohe Investitionskosten
– Nachträge und Planungsfehler in der Bauphase
– bis hin zu erheblichen Bauverzögerungen


Warum ein Elektro / ELT-Ingenieurbüro beauftragen?
– normgerechte und prüffähige Planung
– sichere Grundlage für Ausschreibung und Vergabe
– Minimierung von Bau- und Betriebsrisiken
– wirtschaftlich optimierte Anlagen
– zukunftssichere und erweiterbare Elektroinstallation
– insbesondere bei größeren Wohn- und Sonderbauten unverzichtbar


Sie planen ein Projekt im Bereich TGA / Heizung und Sanitär?
Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung Ihrer elektrotechnischen Anlagen – von der Konzeptfindung über die Ausführungsplanung bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme.

 

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